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Schottlandreise in den Osterferien


Klassenfoto Schottlandfahrt

Unsere Reise begann am frühen Morgen des 20. April 2019. Wir fuhren mit dem Bus nach Amsterdam, wo wir die Fähre nach Newcastle nahmen. Nach einer Nacht auf der Fähre kamen wir um 10 Uhr britischer Zeit dort an und waren um 14 Uhr in Edinburgh. Wir hatten den restlichen Tag zur freien Verfügung, teilten uns in Kleingruppen ein und begannen die Stadt etwas zu erkunden. Am nächsten Morgen, dem 22.04. machten wir eine Stadtführung durch Edinburgh, die uns allerlei Interessantes zeigte und uns neue Informationen vermittelte. Nachdem wir gefühlt 6 von 7 Hügeln Edinburghs bestiegen hatten, endete unsere Führung auf Calton Hill. Von Calton Hill hat man einen fantastischen Blick über ganz Edinburgh und das nach allen Seiten. Das bedeutet, wenn man Richtung Osten sieht, sieht man das Meer, im Westen die wundervolle Altstadt, im Norden den neueren Teil Edinburghs und im Süden die Sommerresidenz der englischen königlichen Familie. Calton Hill ist trotz der vielen Stufen ein Ausflug wert. Nachdem wir uns von den Stadtführern verabschiedet hatten, entschied sich ein Teil unserer Gruppe nachmittags noch auf Arthur's Seat, einen 251 m hohen Hügel, zu wandern. Die Stadtführer hatten diesen empfohlen, da der Blick von dort aus noch besser sein sollte.
Am 23.04. sind wir morgens zum Loch Lomond gefahren. Dort hatten wir verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl. Während ein Teil von uns die Zeit genutzt hat, um die Umgebung zu erkunden, wanderte ein Teil mit Herr Preuß auf den Conic Hill. Andere Teilnehmer der Studienfahrt entschieden sich mit dem Boot zur Insel Inchcailloch zu fahren und dort zu wandern. Bei besagter Insel handelt es sich um ein Naturschutzgebiet, welches betreten werden darf. Die Insel Inchcailloch ist einen Ausflug wert. Wer die Zeit hat, sollte sie sich auf jeden Fall nehmen, denn er wird wahrscheinlich kaum eine Aussicht wie auf dieser Insel finden. Am höchsten Punkt kann man problemlos über den Loch Lomond sehen.
Nach unserem Besuch am Loch Lomond fuhren wir auch nach Glasgow. Der Charakter dieser Stadt ist ein völlig anderer als den, den man in Edinburgh erfährt. Man sieht deutlich, dass Glasgow eine weit kürzere Geschichte hat als die Hauptstadt Schottlands. Dort hatten wir Zeit zur freien Verfügung und durften uns die Stadt ansehen.
Am Mittwoch waren wir bis um 11:30 Uhr im Edinburgh Castle und haben uns über die Geschichte Schottlands und des Castles informieren können. Auch die schottischen Kronjuwelen konnten wir besichtigen. Es ist allerdings empfehlenswert, windfeste Kleidung zu tragen, denn es zieht auf Edinburgh Castle wie Hechtsuppe! Nach diesem Besuch der Burg hatten wir den restlichen Tag zur freien Verfügung. Die meisten nutzten ihn, um die restlichen Souvenirs zu besorgen oder besichtigten mit unseren Lehrern Gladstone’s Land.
Am Donnerstag fuhren wir zum Culross Palace und Village. Dort sahen wir uns ein Gutshaus, das ab Ende des 16. Jahrhunderts bis 17. Jahrhunderts gebaut wurde, an. Der Besitzer dieses Hauses verdiente sein Geld mit dem Abbau von Kohle und der Gewinnung von Salz aus dem nahen Ozean. Hinter dem Haus ist ein Garten angelegt, der den Reichtum des Besitzers verdeutlicht. Der Scotish National Trust, der sich auch darum kümmert, dass das Gutshaus in Stand gehalten wird, versucht weitere alte Dörfer und Städte in ihrem ursprünglichen Zustand wiederherzustellen.
Nach unserem Ausflug nach Culross Palace kehrten wir nach Edinburgh zurück. Wer wollte konnte dann noch das Georgian House in der New Town besichtigen. Gegen Spätnachmittag pachten die Meisten ihren Koffer.
Am Freitagmorgen fuhren wir mit dem Bus nach Newcastle zurück. Dort bestiegen wir die Fähre und fuhren nach Amsterdam zurück, wo wir am nächsten Morgen ankamen. Die Nacht auf der Fähre war äußerst amüsant. Am 27.04. kamen wir abends wieder in Rottenburg an.
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