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Aktuelles

US-Wahl am Beruflichen Gymnasium: Idaho und Kentucky wählen rot


Election Project
Schüler der WG12 als Joe Biden während der Filmaufnahmen für einen fiktiven Wahlwerbespot

Über 300 Schulklassen aus ganz Deutschland machen bei dem Projekt mit. Jeder teilnehmenden Klasse wurde im Vorfeld ein US-Bundesstaat zugeteilt, dessen Geschichte, Demografie und aktuelle politische Themen es im Unterricht zu analysieren galt, um schließlich eine Wahlprognose für ebendiesen Bundesstaat anzustellen und einzusenden. Auf diese Weise wird die US-Wahl am 3. November anhand der Ergebnisse aller Schulklassen simuliert.

So arbeiteten unsere 11er im Englischunterricht (Herr Beller) an Idaho, während sich die 12er in einem Kooperationsprojekt zwischen Englisch (Frau Kammler) und GGK (Herr Beller) mit Kentucky auseinandersetzen. Zunächst erarbeiteten sich unsere Jung-Politologen die Funktionsweise des US-Wahlsystems und tauchten dann in die politische Spaltung des Landes ein, ehe es an die Profile der beiden Präsidentschaftskandidaten Donald Trump und Joe Biden ging. Anschließend wurden Idaho und Kentucky genauer unter die Lupe genommen. Nach der Analyse diverser wahlbeeinflussender Faktoren, der Untersuchung relevanter Themen für die Bundesstaaten sowie der Betrachtung der Wahlhistorie der jeweiligen Staaten war dann beiden Klassen klar: Wir haben es hier mit klassischen „red states“ zu tun – der amtierende Präsident Donald Trump würde auch in diesem Jahr beide Staaten für sich gewinnen. Als Abschluss des Projekts reichten die Schüler*innen ihre Ergebnisse in Form eines kreativen Videos oder Posters mitsamt einer schriftlichen Begründung bei „Teach About US“ ein.

Bei den Schüler*innen kam das Election Project gut an. Jan aus der TG12 hat „das komplette Projekt gefallen, weil es mal was anderes war. Ich habe sehr viel über die US-Wahlen gelernt.“ Dem schließt sich auch Nadine aus der WG12 an: „Ich fand vor allem interessant, dass wir uns intensiver mit dem Staat Kentucky beschäftigt und uns auch mit dem Leben der Menschen dort beschäftigt haben.“  Auch Robin aus der WG11 fand das Projekt „mega cool“ und ist der Ansicht, einiges gelernt zu haben: „Man konnte viel über die Wahl oder über Idaho und die Lebensweise dort lernen.“

Eine große Rolle spielte der Einsatz der Tablets in beiden Klassen. Besonders für die WG11 bot sich die Unterrichtseinheit an, um die Schüler*innen an ihr neues Arbeitsgerät heranzuführen. „Das Projekt war ein guter Einstieg in die Arbeit mit den iPads, um gleich mal richtig reinzukommen“, berichtet Mehdi aus der WG11. Auch die 12er waren fleißig digital unterwegs. „Das iPad kam sehr oft zum Einsatz“ meint Berivan aus der WG12 - „damit konnten wir gut selbstständig recherchieren und unsere Präsentationen vorbereiten.“ Neben Rechercheaufträgen und Schülerpräsentationen durften die Schüler*innen beider Klassen mit ihren Tablets auch in Form eines interaktiven Kahoot-Quiz ihre USA-Kenntnisse unter Beweis stellen. Ein Highlight war jedoch vor allem die Erstellung des kreativen Projekts. So wurden die Wahlprognosen für beide Staaten etwa in Form eines Kino-Trailers oder eines fiktiven Wahlwerbespots kreativ dargestellt.  „Es hat vor allem sehr viel Spaß gemacht mit dem Tablet den Trailer zu erstellen“, findet Jan (TG12).

Die Schüler*innen beider Klassen sind nun sehr gespannt auf die Wahl – und auch darauf, ob ihre eingereichten Projekte im Schülerwettbewerb ausgezeichnet werden.
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