Experimente, die unser Alltagswissen auf den Kopf stellen
Rund 70 neugierige Gäste nutzten die Gelegenheit, Wissenschaft einmal außerhalb des Klassenzimmers zu erleben. Besonders verblüffend waren Experimente, die unser Alltagswissen ins Wanken brachten: 50 + 50 = 100? Nicht unbedingt! Beim Mischen von Wasser und Alkohol „verstecken" sich einige Wasserteilchen zwischen den Alkoholteilchen — plötzlich ist das Gesamtvolumen kleiner als erwartet. Physik und Chemie spielen eben nicht immer nach den Regeln unseres Taschenrechners.
Passend dazu wurde auch das elektromagnetische Spektrum unter die Lupe genommen — von harmlosen Radiowellen bis zur energiereichen Gammastrahlung. Ein Schüler bewies eindrucksvoll, dass Strahlung tatsächlich überall ist: Mit einem Luftballon sammelte er im Keller Staub ein und untersuchte ihn anschließend mit einem Geigerzähler. Das Ergebnis? Selbst unscheinbarer Staub kann messbare Strahlung enthalten. Keine Panik — gefährlich ist das nicht, aber ziemlich faszinierend!
Neben der Chemie spielte auch die Physik eine Hauptrolle. Besucherinnen und Besucher konnten nachvollziehen, wie Wechselstrom funktioniert, warum er ständig seine Richtung ändert und welche Bedeutung Spannung und Frequenz im Alltag haben — vom Handy-Ladegerät bis zur Steckdose. Außerdem wurde das gesamte Spektrum elektromagnetischer Strahlung vorgestellt: von Radiowellen über sichtbares Licht bis hin zur Gammastrahlung. Am Ende wurde klar: Unsere Welt steckt voller unsichtbarer Prozesse — und sie zu entdecken macht überraschend viel Spaß.